Ich werde so oft gefragt, wie eine junge, zierliche Frau wie ich, zur Huforthopädie kommt. Das alles hat wie bei fast allen Huforthopäden, mit dem eigenem Pferd begonnen.....
Mein Pferd Caspar hat, seit ich ihn habe, in beiden Vorderhufen einen Spalt. Links etwas stärker ausgeprägt als rechts. Diese haben ihn sonst nicht beeinträchtigt, zumindest dachte ich das!
Aber seit dem Zeitpunkt der huforthopädischen Bearbeitung, konnte man zusehen wie die Spalten sich langsam schlossen und seine Hufe irgendwie gleichmäßiger wurden. Ab da wusste ich, das ist der richtige Weg!
Im Frühjahr 2010 bekam dann das Pferd meiner Mutter eine schwere Hufrehe. Durch den Tierarzt wurden Schmerzmittel verabreicht und ein Beschlag verordnet. Heute weiß ich, dass konnte nicht gut gehen!
Das Ranger starke Schmerzen hatte, sah man ihm an! Der gute Tipp unserer Kleintierärztin jedoch, kam wie gerufen. Eisen runter und Hufverbände! Gegen die Schmerzen und zur Stoppung der entzündlichen Prozesse setzten wir Blutegel an. Diese wirkten schon kleine Wunder.
Ab diesem Zeitpunkt wurde auch er huforthopädisch beabeitet. Es ging ihm zusehends besser und ab da stand mein Entschluss fest. Ich mache diese Ausbildung!
Es gibt schließlich noch so viele ahnungslose Pferdebesitzer, denen es ähnlich geht und deren Pferden geholfen werden sollte.